Aresus schließt Forschungsvereinbarung zu Sinecatechins (Veregen®) mit der European Skin Cancer Foundation und der Charité Berlin

Aresus schließt Forschungsvereinbarung zu Sinecatechins (Veregen®) mit der European Skin Cancer Foundation und der Charité Berlin

25.05.2020

Strausberg – Die Aresus Pharma GmbH gibt heute bekannt, dass sie mit der European Skin Cancer Foundation und der Charité, Berlin, eine Forschungsvereinbarung zur Charakterisierung der antiproliferativen und proapoptotischen Effekte von Sinecatechins (Veregen®) in kutanen Plattenepithelkarzinom Zellen, abgeschlossen hat.

Das Unternehmen erwartet sich von dieser in-vitro Studie weitere Erkenntnisse für die geplante klinische Weiterentwicklung von Sinecatchins (Veregen®) in Vorstufen des bösartigen Hautkrebses wie zum Beispiel Aktinische Keratose.

Ergebnisse der Studie werden bis Ende 2020 erwartet.

Dr. Francisco Harrison, medizinisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer von Aresus, kommentiert: „Wir freuen uns, gemeinsam mit den Experten der European Skin Cancer Foundation und Charité, Berlin mit diesem Forschungsprojekt den Grundstein für Aresus weitere wissenschaftliche und klinische Entwicklung von Veregen® gelegt zu haben und sind gespannt auf die Erkenntnisse, die wir für unsere zukünftigen Projekte daraus gewinnen werden.“ 

Derzeit ist Veregen® für die dermale Behandlung von äußerlichen Feigwarzen im Genital- und Perianalbereich (Condylomata acuminata) bei immunkompetenten Patienten, die über 18 Jahre alt sind, zugelassen. Es bestehen weltweite Vertriebspartnerschaften für mehr als 20 Länder.

Vorstufen des bösartigen Hautkrebses wie Aktinische Keratose (AK) sind eine der am häufigsten von Dermatologen behandelten Hauterkrankungen. In der letzten Dekade konnte eine deutliche Zunahme der Aktinischen Keratosen festgestellt werden. Ursache hierfür ist neben ätiologischen Faktoren wie der chronischen UV-Exposition der demografische Wandel mit höherem Anteil der älteren Bevölkerung. Man geht davon aus, dass aktuell in Deutschland 1,7 Mio. Menschen aufgrund von AK in dermatologischer Behandlung sind. Die Anzahl der Patienten, die wirklich an AK erkrankt sind, liegt jedoch wesentlich höher und wird in den nächsten Jahren entsprechend der Bevölkerungsstruktur weiter ansteigen. 

Aktuelle Marktschätzungen für topische Arzneimittel in der Behandlung von Aktinischen Keratosen liegen beim mehr als doppelten Umsatzwert im Vergleich zu Genitalwarzen (Condylomata acuminata). 

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Quellen: S3-Leitlinie Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut, Stand 2020; IQVIA